Hauptthema: „Angry Birds“ und Wasserbomben im Physikunterricht

Datum: 31.01.14
Mittagsposition: 19°15,9´N  082°08,4´W
Etmal: 109 sm
Wetter: Lufttemperatur: 27,5°C, Wassertemperatur: 27°C, Wind: ESE 3-4
Autor: Theresa

Die Überfahrt von Panama nach Kuba nutzten wir noch einmal, um ein bisschen Unterricht zu machen. Da heute Unterrichtsgruppe B im Unterrichtsplan stand, wurde ich um 8 Uhr geweckt. Was man nicht alles in 30 Minuten schaffen kann! Aufstehen, duschen, frühstücken, seine Schulsachen packen und zur Schule gehen. Es ist schon wirklich leicht, wenn die Wege so kurz sind! Die ersten zwei Stunden hatten wir Physik. Der Physikunterricht ist hier besonders cool! Wir haben uns die Applikation „Angrybirds“ näher angeschaut und uns das Ziel gesetzt, die Formel für die Flugkurve des Vogels heraus zu finden. Doch da diese recht kompliziert ist, erarbeiteten wir uns zuerst eine Teilformel, den Freien Fall. Dabei ließen wir Wasserbomen aus verschiedenen Höhen herunter fallen und haben die einzelnen Zeiten gemessen. Besonders beliebt waren da natürlich die Höhen, für die wir mit unseren Sicherheitsgurten ins Rigg klettern mussten, um anschließend aus einer Höhe von 17m eine Wasserbombe aufs Deck fallen zu lassen. Nach dieser entspannten Unterrichtseinheit wurde es dann nicht mehr ganz so “lustig”. Denn heute stand uns auch noch der Biotest bevor. Weiterlesen

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Kaffee in und aus Panama

Während unseres Aufenthalts in Boquete durften wir eine örtliche Kaffeeplantage besuchen. 15 Minuten vom Stadtzentrum Boquetes entfernt liegt in den schattigen Bergen „Señor Titos“ Plantage. Als er vor vielen Jahren mit seinem Vater dort eine Plantage aufbauen wollte, lachten ihn Anbauexperten und Freunde aus. Völlig ungeeignet sei der dortige Boden für den Kaffeeanbau. Mittlerweile zählt Titos Kaffee zu einem der besten Panamas.
Während unserer Führung dort, wurden wir sowohl über den dortigen Kaffeeanbau, als auch über die Rolle Panamas im zweitgrößten Markt der Welt, dem Kaffeemarkt, informiert. Die Plantage Don Alfredo ist relativ klein und benutzt keine modernen Maschinen. Die meiste Arbeit wird per Hand erledigt, während Arbeiten, die nur durch Maschinen zu bewältigen sind, mit selbstgebauten  Maschinen gemacht wird, die aus Autoteilen zusammengebaut wurden. Weiterlesen

Ein (fast) ganz normaler Tag

Datum: 30.01.2014
Mittagsposition: 17° 43,1′ N;  081°15,6’W
Etmal: 111sm
Wetter: Lufttemperatur: 28°C, Wassertemperatur: 27°C, Wind: ESE 3-4
Autor: Kevin

Heute wurde ich – wie immer – um 1:30 Uhr zu meiner Wache geweckt.
Die Wache war eigentlich so wie immer wenn Unterricht ist, halbe Wache, doppelte Arbeit. Es ist aber nichts Spektakuläres passiert. Nach der Wache habe ich mich dann erst nochmal schlafen gelegt. Um 9:00 wurde ich dann wieder zum Frühstück geweckt. Heute war Seemanssontag, es gab also etwas Besonderes zum Frühstück, heute war es Kaiserschmarrn.
Danach hatten wir – wie jeden Tag diese Woche – die Messe zu putzen, natürlich besonders gründlich, weil wir in Kuba ja sehr genau auf die Sauberkeit kontrolliert werden. Es ist zwar ein bisschen nervig, so gründlich zu putzen, aber es ist ja für einen guten Zweck, wir wollen ja schließlich alle nach Kuba.
Nach einem erfolgreichen Reinschiff gab es dann wieder Brote zum Mittag. Ich freu mich ehrlich gesagt schon, wenn es mal wieder normales Essen zum Mittag gibt. Die Brote schmecken auf Dauer ziemlich einfältig.
Um 14:00 Uhr begann dann der zweite Teil meiner Wache, in der wir ein Segel nach dem anderen gesetzt haben. Weiterlesen

Gastfamilien in Boquete II

Nach der langen Busfahrt von Panama City in das gemütliche Boquete kamen wir alle erschöpft und gespannt auf die nächsten Tage in der spanischen Sprachenschule an, der Ort, an dem wir die nächsten Tage zur Schule gingen, um unsere Spanischkünste ein wenig zu verbessern. Dort empfingen uns unsere Gastfamilien mit einem traditionellen und leckeren Buffet. Wir waren sichtbar aufgeregt, als wir einzeln unserer jeweiligen Gastmutter vorgestellt wurden. Bei den meisten von uns waren dies nette kleine Omas, die uns mit Küsschen und offenen Armen empfingen. Schnell haben wir uns von allen KuSis bis zum morgigen Tag verabschiedet und sind in unser neues „zu Hause“ aufgebrochen. Während die einen den Abend nutzten, um ein erstes spanisches Gespräch zu führen, fielen die anderen tot müde ins Bett. Am folgenden Tag besuchten wir morgens die Sprachenschule, nachmittags fuhren wir dann mit einheimischen Taxen in die Gastfamilien und verbrachten den Nachmittag und Abend mit ihnen. Weiterlesen

Panama – The Cuna Tribe

Six different indigenous tribes exist in Panama. Today we had the pleasure of being able to visit one of them: the Cuna. The Cuna live on really small islands – you can cross most of them in two  minutes – called the San Blas Islands. The Cuna live a really traditional lifestyle, but they also have contact with traders in Panama City, where we could buy handcrafts made by the Cuna. This tribe is also strongly represented in the Panamanian political system. However, they live very traditionally  – without electricity or running water. That’s why they have to go to the mainland to fill up their water bottles every day. The Cuna lead a healthy lifestyle living their own traditions, yet being in contact with Western culture.

But what was the first impression we had, when arriving on the island for the first time?  It is not possible for you to see much of the island as such because there are huts everywhere. They are very small and made out of clay, wood and stones and have a thatched roof. The huts stand close together and are surrounded by small gardens, where vegetables are grown. Everything you can see is made out of natural resources and painted colourfully. On the small paths between these huts, you can see children playing on the ground. When you walk through, you can see women sitting in front of these houses making handcrafts. The clothes they wear are the traditional dresses, consisting of a skirt and a blouse of the same colour. Every Cuna woman wears around 40 bracelets on each arm and leg. The handcrafts made by the women are sold to the tourists, so we bought small bags, bracelets, necklaces, earrings, hammocks etc. The most common handcraft is the “Mola“. This is a sort of a fabric, which is embroided with complicated colourful patterns, for example animals, flowers etc. Selling handcrafts to tourists is not the only way the Cuna finance their lives. They also trade fish and agricultural products.

In order to get to know the culture and the traditions of the Cuna, we were able to use their traditional way of transport. So we were allowed to sail with a sort of canoe  –  small boats made out of the trunk of one tree. A small sail – a blanket – is fixed to a small branch working as a mast. A bit different to the Thor… sitting in these small boats with two other students was very wobbly but funny!

Although we only visited the Cuna for one afternoon, I think we all where impressed by their simple lifestyle, happiness and friendliness.

Greetings from Panama!
Carina

Gastfamilien in Boquete

Datum: 13.01-19.01.2014
Standort: Boquete
Wetter: angenehm – abends kühl
Autoren: Tommy und Svenja

Einblicke in andere Kulturen und die Beschäftigung mit den Menschen der Reiseländer ist eines der wichtigsten Ziele von KUS. Während unserer bisherigen Reise hatten wir schon die Gelegenheit einen tieferen Einblick in die grenadinische Kultur zu bekommen. Mit den Kuna-Indigenen konnten wir handeln und reden und so zumindest einen kleinen Einblick in ihr Leben erhaschen. In Boquete hatten wir nun wieder eine sehr gute Möglichkeit das Familienleben einer typischen panamaischen Familie kennenzulernen. Vom 13.01. bis zum 19.01.2014 – während unserer Zeit in der Sprachenschule in Boquete –  waren wir wieder Gastfamilien zugeteilt.  Am ersten Abend, als wir aus dem Urwald angekommen sind, wurden wir mit einem Buffet, bestehend aus typischen panamesischen Gerichten begrüßt. Die Direktorin in der Sprachenschule stellte uns unsere Familien vor und wie Ruth es uns vorausgesagt hatte, freuten sie sich sehr, dass wir da sind, was man an ihrer herzlichen Umarmung und den glänzenden Augen sehen konnte. Am ersten Abend waren wir dann aber so müde, dass wir alle in unserem kurzzeitigen Zuhause sofort ins Bett fielen. Weiterlesen

„Es gibt wahnsinnig lustige Sachen – und es gibt Permanentmarker in der Last.“

Datum: 29.01.14
Mittagsposition: 14° 11′ N; 080°00′ W
Etmal: 102 sm
Wetter:  Lufttemperatur: 28°,  Wassertemperatur: 27,5°,  WIndstärke: 4,
und ein bisschen Bewölkung 😉
Autorin:  Clara K.

Der Bordalltag geht wieder los. Nachdem heute schon der zweite Unterrichtstag war, sind wir alle eindeutig wieder im „Seemodus“. Da ich Unterrichtsgruppe B bin, hatte ich heute eigentlich keinen Unterricht, doch mein Tag startete trotzdem mitten im Matheunterricht. Da es mir gestern Abend in meiner Kammer zu warm zum Schlafen war, hatte ich mich um 02.00 Uhr , nach meiner Wache, mit meiner Isomatte und meinem Schlafsack in die Messe unter einen der Tische gelegt. Als ich heute Morgen aufwachte, waren die ersten Worte, die ich hörte, Sinus und Kosinus.
Seit mittlerweile einer halben Stunde fand für Unterrichtsgruppe A in der Messe der Matheunterricht statt, was meinen Schlaf aber anscheinend nicht behindert hatte.  Also tapste ich etwas schlaftrunken mit meiner Isomatte an Lennart vorbei und in meine Kammer. In einer Dreiviertelstunde wollte sich meine Wache 1 zu Reinschiff in der Last treffen. Also nutzte ich die Zeit, um in weiteren Kuba-Reiseführern zu stöbern und interessante Orte sowie Restaurants in der Stadt Holguin herauszusuchen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf Kuba und war so in die Reiseführer vertieft, dass ich es nur knapp zu Reinschiff schaffte. Weiterlesen

Langweiliger Alltag …oder?

Datum: 29.01.2014
Mittagsposition: 15° 59,1′ N  080°40,1’W
Etmal: 117sm
Wetter: Lufttemperatur: 28°C, Wassertemperatur: 27°C, Wind:  5NNE
Autorin: Theo

Hallo Menschen,
Dieser Mittwoch war eigentlich wie jeder andere Unterrichtstag auch, Alltag auf See.
Jedoch fing er nicht so super schön an. In der Nacht schlief ich draußen in meiner schicken neuen Hängematte aus Panama. Ich hatte es mir auf dem Hauptdeck bequem gemacht und war gerade seelenruhig am Schlafen, als ich plötzlich geweckt wurde. Als ich aufwachte, sah ich nur ins Licht einer Taschenlampe, die mir direkt ins Gesicht leuchtete und vernahm die Worte: „Theo, Theo, es regnet, geh besser rein!“ Echt ätzend, es fing wirklich ziemlich stark an zu schütten! Also, schnell raus aus der Matte, Decke geschnappt und schnell rein in die Messe. Mist, Hängematte vergessen, also wieder hoch und die auch noch abhängen. Als ich dann endlich mit all meinen Sachen im Trockenen stand, waren ich und die Sachen schon nicht mehr ganz so trocken. So etwas nervt wirklich, es ist ein wirklich unangenehmes Gefühl, sich mit der feuchten Decke und nassen Haaren in die stickige Koje legen zu müssen, statt wie bis vorher schön an der frischen Luft mit dem Wind um die Nase im Freien zu schlafen.
Als ich dann am Morgen geweckt wurde, war ich mal wieder schrecklich müde, so wie immer hier, man kann auf der Thor einfach nie genug Schlaf bekommen. Wenigstens war der Unterricht schön entspannt… Weiterlesen