Folge 3: Grenada – Panama

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Panama City

Höreindrücke aus Panama-City gesammelt von der Projektgruppe „Ohr-hoi“

Kuna- Indigene

Nalunega, 30.12.2013

Unsere erste Begegnung mit den Kuna-Indigenen ereignete sich folgendermaßen: 35 glückliche, neugierige und interessierte KUSis, die nur so wild darauf waren ihr Taschengeld los zu werden, überschwemmten an einem schönen sonnigen Vormittag die kleine Insel Nalunega. Das Erste was wir sahen, waren kleine Kinder und Frauen, die in der traditionellen Kleidung schon auf uns Touristen warteten. Diese Trachten bestehen aus bunten bestickten Oberteilen und Röcken und an den Armen und Beinen tragen sie aufwendig gearbeiteten Perlenschmuck. Sie waren nicht unvorbereitet: Überall in dem kleinen Dorf waren kleine Stände aufgebaut, an denen man Armbänder, Molas (eine traditionelle Strickkunst in bunten Farben), bestickte Taschen, Topflappen, T-Shirts, Ketten und noch vieles mehr kaufen konnte. Auch hier hieß es für uns wieder: Spanischkenntnisse ausgraben, das Wörterbuch zücken und versuchen die Preise herunterzuhandeln. Hier geht es nach dem Motto: je mehr Artikel desto besser, allerdings ließen die meisten Frauen nicht großartig mit sich reden. Weiterlesen

KUSis gehören auf die Thor!

Datum: 23.01.2014
Mittagsposition: vor Anker vor Bocas del Toro, Panama
Etmal: 0
AutorIn: Judith

Das Einzige, was uns alle heute Morgen motiviert hat, schon um sechs Uhr aufzustehen, war die Vorstellung, nach drei Wochen endlich unsere Thor wiederzusehen. Also kamen wir alle doch mehr oder weniger schnell aus den Betten und packten noch die letzten Sachen in unsere Rucksäcke, bevor wir uns ein letztes Mal zu einem Naso-Frühstück versammelten. Dabei wurde mir erst wirklich bewusst, dass auch unser Panama – Aufenthalt jetzt schon wieder vorbei ist und mir fiel das Wort wieder ein, das in letzter Zeit immer häufiger genannt wurde: Halbzeit. Drei Monate sind jetzt vorbei, drei Monate voller Erlebnisse, die sich kaum beschreiben lassen. Wenn ich daran denke, habe ich gemischte Gefühle. Zwar liegt eine unglaubliche Zeit hinter uns und die Vorstellung, dass es schon bald wieder vorbei sein soll, ist erschreckend. Aber wenn ich überlege, dass wir jetzt noch einmal so viel Zeit haben, um so viele Erfahrungen zu erleben wie bisher, dann kann ich den vergangenen drei Monaten nicht hinterher trauern. Vor allem, weil wir alle wissen, dass nach unserer Reise unser gemeinsamer Weg noch lange nicht vorbei sein wird und wir immer die KUSis 13/14 bleiben werden. Wir haben uns hier so gut kennengelernt und so viel zusammen erlebt, dass uns das ewig verbinden wird. Und, dass nicht nur ich das so empfinde, habe ich bei unserer Gesprächsrunde nach dem Frühstück gemerkt. Wir haben uns zusammengesetzt, um Panama noch einmal auf uns wirken zu lassen und jeder einmal in Ruhe und ganz offen über seine Gefühle in der Gruppe, darüber, wie er die vergangenen Monate empfunden hat und über seine Wünsche für die folgende Zeit, reden zu können. Weiterlesen

Abschied von Panama – Vorbereitung auf Kuba

Datum: 24.01.2014
Mittagsposition: Bocas del Toro, vor Anker
Etmal: –
Wetter: Lufttemperatur: 18°C, Wassertemperatur: 25°C, Wind: 1-2,
Autorin: Carina

Während meiner ersten Nacht wieder auf der Thor habe ich in meiner neu eingekauften Hängematte geschlafen. Nachdem ich liebevoll von der Ankerwache geweckt wurde, gab es Frühstück, alle freuten sich auf das eigentlich ganz normale Thor-Essen. Nach der stillen Minute, die auch während unseres Panamaaufenthaltes jede Mahlzeit eingeläutet hatte, ging das Gebrabbel los. Jeder wollte seine Eindrücke und Erlebnisse aus Panama loswerden und mit den anderen teilen, auch lachten wir über die Erlebnisse unserer Stammmannschaft mit den Touristen an Bord. Beim anschließenden Reinschiff habe ich mir beim Putzen auf der Kühllast den Fuß verstaucht)…deshalb sitze ich jetzt mit dem Laptop auf dem Schoß und einem Kühlpack um  meinem Fuß auf der Backskiste und erzähle Euch, was heute alles schon so passiert ist, während die anderen KUSis Bocas del Toro unsicher machen. Weiterlesen

Panama – Living in host families

During our wonderful stay in Panama we had the pleasure to stay a whole week in Boquete. And to get to know the way of living in Boquete best, we had the great chance to live in host families.
But at first some short information about this great little city: Boquete is located about 1000 meters above the sea-level. It is surrounded by a large number of mountains and numerous volcanoes, including the highest volcano in Panama, which is called „Baru“.  And that is also the reason why Boquete has a very comfortable climate. During the day there are temperatures about 25 °C, but in the evening there are strong winds and it gets a bit cooler, which are the perfect conditions for a pleasant living (especially sleeping!). But not only the people in Boquete are loving these conditions: A great variety of flowers and fruits is growing in this area and in the meantime this part of Panama is very famous for coffee, which has a very high level of quality in cause of the important and valuable nutritions in the ground.
The first impression I got from out of the window (in the bus) were the mountains, fruit plantations and the great forest everywhere in the surrounding. The days before we spent in Panama City, so this beautiful landscape was a very nice change. But I couldn’t really concentrate on this fantastic view: I was really excited and nervous, because I knew we all will be spitted up in different host families soon and my Spanish isn’t the best!
After a one-hour bus tour we arrived in Boquete at the “HablaYa” language-school, where our families were waiting for us already. After a very lovely welcome from the headmaster and some information about this school and our program during this stay we were introduced to our nice host families. Weiterlesen

Kusis vor- noch ein Thor

Bonyic, 21.01.2014

Dienstag, 21.01.2014 – dieses Datum wird auf ewig bekannt sein als der Tag, an dem die Panameños im Fußball in die Knie gezwungen wurden, und das gleich zweimal. Diese Einleitung mag so manchen verwundern, denn wann hat die deutsche Nationalmannschaft zuletzt oder zum ersten Mal gegen die Panamaische verloren? Die Aufklärung: die Rede ist von dem Fußballspiel, das seit dem ersten Kus-Jahrgang vor sechs Jahren jedes Jahr zwischen einer Auswahl aus Schülern und Lehrern und den Nasos stattfindet. In den ersten fünf Jahren konnten die Männermannschaften kein einziges Duell für sich entscheiden und hatten teilweise schlimme Niederlagen einzustecken. Für Freude haben schon immer die Frauenauswahlen gesorgt, die ihren Gegnern selten auch bloß den Hauch einer Chance gaben. Von Ruth und dem eigenen Anspruch unter Druck gesetzt und angespornt, legten wir uns schon früh einen Plan zurecht, wie wir mit den kleinen, kompakten aber schnellen und ausdauernden Einheimischen fertig werden. Doch alleine mit diesem Plan hätten wir es nicht geschafft. Die letzten zehn Prozent brachte eindeutig die flammende Einschwörungsrede unseres Trainers: “Fußball spielt man nicht nur mit dem Fuß, sondern auch mit dem Kopf und dem Herzen!“ Diesen Satz behielten die Spieler im Kopf und nahmen ihn sich sehr zu Herzen. Als erstes forderten die Panameños die Mädchen heraus. Weiterlesen