Von Kuba nach Bermuda

Hier sehr ihr endlich die Fotos der See Etappe Kuba-Bermuda und der Ankunft in Bermuda.

The Bermudas

We reached Bermuda on the 5th of March. As always, we first had to clean the ship. After some hard work, we finally could have a Coke – we had something to celebrate! We, the students, had managed to bring the Thor save to the Bermudian Islands- all on our own!
Our first day here in St Georges started with a great brunch. I helped to prepare it- and we had nearly everything what we could find in the corners of our ship. Pancakes, scrumbled eggs, toast, wraps filled with lots of vegetables, cheese,  tuna, …, many fruit and that was not all!
After my small presentation about Bermuda – in English of course – we finally went out to spend some time and our first money in St Georges, a cute little town with a small shopping street, a main place and a supermarket. We soon found out that we would have to take care of our money here because it dissapears right away in Bermuda. No, that´s not because of any thieves or pickpockets, but it´s just a result of the enormous prices in the shops. For example, a small box of chocolate could easily make 5$ disappear, while a whole fast food meal was most of the time as expensive as the famous Bermuda- hoodies… or  even much more expensive. Weiterlesen

Welcome to Hamilton

Datum: 07.03.2014
Mittagsposition: St. Geroge, Bermuda
Etmal: 0
Wetter: Lufttemperatur: 22°C; Wassertemperatur: 23°C, Wind: 3W
Autorin: Amara

Seit Anfang der Reise können wir in regelmäßigen Abständen die Bermuda-Pullis und T-Shirts von Ruth, Detlef und der übrigen Besatzung bewundern, die schon mit einem der letzten KUS-Jahr-gänge auf den Bermudas gewesen waren. Wie der ein oder andere zu Hause vielleicht weiß, sind die Bermudas für ihre Bermuda-Shorts und das „Bermudadreieck“ bekannt. Wenn wir KUSis aber nach Hause kommen, wird dieses kleine Inselgrüppchen vor allem für seine hammercoolen Pullis bekannt werden. Warum, erzähl ich jetzt! 🙂
Heute stand der Tagesausflug nach Hamilton an. Früh morgens ging es los mit dem Bus von St. Georges (der Nord-Östlichste Punkt) bis nach Hamilton, der Hauptstadt von Bermuda, die sich ziemlich in der Mitte der Insel befindet. Dort haben wir 34 KUSis uns mit drei Lehrern und zwei Stammmitgliedern vor einem Fahrradverleiher versammelt. Ich glaube, ich war nicht die einzige, die sich gefragt hat, ob es denn wirklich dringend notwendig ist, sich auf Fahrräder zu setzen, obwohl unsere Hintern allein schon bei dem Gedanken an einen unbequemen Sattel (nach unserer 190km langen Kubatour) schon wieder zu Schmerzen anfingen. Aber wir haben es erst einmal auf uns zukommen lassen, denn als wir dann vor dem Fahrradladen standen, waren da keine 17 Fahrräder bereit, sondern genau so viele Motorroller. Das hat unsere Organisatoren Lea und Lotte erst mal schön ins Schwitzen gebracht. Aber nur kurze Zeit später hat sich herausgestellt, dass sie alles richtig reserviert hatten und die Fahrräder nur noch geliefert werden mussten. Weiterlesen

Auslaufen aus Bermudas, raus auf die offene See

Datum: 12.3.2014
Mittagsposition: Hafen in St. Georges, Bermuda
Etmal: 0 sm
Wetter: Lufttemperatur: 21,5°C, Wassertemperatur: 22°C, Wind: 4 SSW
Autor: Constantin

Um 06:15 Uhr lasse ich mich wecken, da ich ganz pflichtbewusst das Run&Dip um 06:30 in Anspruch nehmen möchte. Leider stehe ich alleine da, kann aber letztendlich mit Bootsmann Janek die 25-minütige Runde über die Insel drehen, was echt gut tut. Nach dem kurzen Abduschen, gehe ich zum Frühstück. Anschließend beginnt um 08:00 Uhr Reinschiff, was alle „total freut“. Dies wird aber um 09:00 Uhr schon wieder unterbrochen, weil wir die Sicherheitsübungen Verschlusszustand bei Schwerwetter und Verlassen des Schiffes theoretisch durchsprechen. Danach hat jede Wache für sich nochmal Zeit, die Überlebensanzüge anzuziehen, die Rettungsinsel und ihre Funktionen anzusehen und aufzufrischen und Notausgänge zu testen.
Natürlich wird gleich darauf das Reinschiff fortgesetzt, was für mich bei der Station Deck sehr entspannt ist, weil wir nur ganz locker in der morgendlichen Sonne Messing polieren und das Deck seeklar machen müssen. Zum Seeklar-Machen auf allen Bereichen gehören auch die Kammern und das ist bei unserer Sechser-Jungen-Kammer schon eine größere und längere Angelegenheit, die am Ende auch gemeistert wird.
Daraufhin gibt es die letzte Mahlzeit auf den Bermudas und eine anschließende Mittagspause. Wir alle haben nochmal die Gelegenheit, uns von unseren Liebsten zu verabschieden. Das nimmt jeder natürlich gerne in Anspruch.
Um 13:30 Uhr gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Signal K und Detlef erklärt das Auslaufmanöver. Auslaufmanöver machen mir persönlich immer total Spaß, weil es endlich wieder raus auf See geht. Weiterlesen

Nimm es mit Humor

Datum: 11.03.2014
Position: Hafen, St. Georges, Bermuda
Etmal: /
Wetter: Lufttemperatur: 18°C; Wassertemperatur 20,5°C; Wind: 5-6 NW
Autorin: Sophia

Kichern ist von der Reinschiffstation aus der Last zu hören, dabei wird diese teilweise unter der Besatzung als Gefängnis bezeichnet, wenn es darum geht sie zu putzen. Wir sind schon seit 144 Tagen auf See. In dieser Zeit habe ich bereits unzählige Male die Last gereinigt, darunter auch die allerseits äußerst beliebten Bilgen. Diese Aufgabe muss man, wie viele andere Dinge an Bord auch, mit Humor nehmen, weshalb sich Alex und ich am heutigen Tag mit dem Spiel „blinde Bilge“ vergnügten. Während der eine mit verschlossenen Augen und dem Staubsauger in der Hand vor der geöffneten Bodenplatte sitzt, weist der andere diesem in einer Kommandosprache die Richtung, in die noch gesaugt werden muss, um Dreck zu entfernen oder den Fuß des Blinden einzusaugen.
Diese optimistische Haltung sollte auch den restlichen Tag über beibehalten werden, denn es standen das Seeklarmachen und unzählige Schiffsarbeiten, darunter Proviantieren, Malern und Riggarbeiten an. Weiterlesen

Ein Tag in Hamilton

Datum: 10.03.2014
Mittagsposition: Bermuda, St. Georges
Etmal: 0
Wetter: Lufttemperatur: 22°C , Wassertemperatur: 20°C ,Wind: 3W
Autor: Jakob

Der Tag begann für mich um sechs Uhr morgens, da ich Backschaft hatte. Wirklich unglücklich, wenn man bemerkt, dass heute unser einziger freier Tag auf den Bermudas werden sollte und ich sehr gerne nach Hamilton gefahren wäre. Das Frühstück war schnell vorbereitet und genauso schnell wieder abgeräumt. Danach stand für jeden, der Spanisch auch daheim in der Schule lernt, der Spanisch Test bevor, während der Rest Reinschiff machte. In der Backschaft wurde währenddessen schon alles für ein kaltes Selbstbedienungsmittagessen vorbereitet, welches wir in dem Kühlschrank der Messe bereit stellten. Heute ausnahmsweise mal Mittags wieder kalt, da die meisten eh unterwegs waren.
Nachdem die Spanier ihren Test und die mündliche Abfrage gut überstanden hatten und der Rest das Schiff fertig geschrubbt hatte, konnten wir alle in unseren freien Tag starten.
An diesem Tag war mein Plan eigentlich noch einmal Hamilton zu besuchen, da machte mir aber die Backschaft einen dicken Strich durch die Rechnung. Zum Glück gab es aber Tommy, der ohnehin hier in St. Georges bleiben wollte. Er war so nett, mir die Backschaft am Abend abzunehmen, so konnte ich den Tag trotzdem in Hamilton genießen. Ohne wirklich etwas Bestimmtes vorzuhaben, außer T-Shirts zu kaufen und bis möglichst spät zu bleiben, gingen wir ganz entspannt los. Weiterlesen

Ein schullastiger aber auch leckerer Sonntag auf den Bermudas

Datum: Sonntag, 09.03.2014
Position: Hafen, St. Georges, Bermuda
Etmal: /
Wetter: 19°C
Autorin: Carina

Nach einem ausgiebigen und super leckeren Sonntagsfrühstück mit Pankaces, Nutella und Bananen gingen wir alle gut gestärkt in den anstehenden Englischtest. Auf dem Hauptdeck, mit Pudelmütze und dickem Pulli ausgerüstet, war es dann unsere Aufgabe innerhalb von 90 Minuten einen „comment“ zu schreiben und dabei auch noch drauf zu achten, dass zu jeder Zeit die Zettel mit Notizen, die Angabe oder auch die Reinschrift mit Müslischüsseln gesichert waren, um nicht von dem Wind weggefegt zu werden! Endlich Abgabe – und es ging sofort weiter mit einer Doppelschtunde Chemie…Zum Mittagessen wurden wir vom Stamm lecker bekocht, die Gemüsereispfanne wurde allseits gelobt.  Mit neuem Elan und gefülltem Bauch startete die erste Additumsstunde. Das erte mal Französisch seit fünf Monaten verursachte allgemeines und generelles Kopfchaos!!! Als der erste Schock verdaut war, wurden To-do-listen und Arbeitspläne erstellt, um sich langsam auf den Heimatunterricht vorzubereiten. Die Köpfe rauchten und die Listen, der zu widerhohlenden Inhalte, wurden länger und länger, auch die noch anstehende Grammatik brachte mich zum Verzweifeln. Erleichterung, als die Kaffeglocke alle zum warmen Apfelstrudel rief. Weiterlesen

Ein entspannter Tag

Datum: 6. März 2014, Donnerstag
Mittagsposition: 32°21,7’N ; 064°38,0’W
Etmal: 0 sm
Wetter: Lufttemperatur: 22°C ; Wassertemperatur: 21,5 °C
Autor: Emilia A.

„Emilia. Emilia! Emilia?! Emiiiiilia!!!!“ Als ich vorsichtig ein Auge öffnete, um zu sehen, wer mich aus meinen Träumen riss, sah ich lediglich eine ziemlich große, vermummte Person vor meiner Koje stehen. Komisch eigentlich, die letzten Tage war ich nachts immer durchgehend damit beschäftigt, mir eine möglichst stabile und trotzdem bequeme Position zu suchen, um nicht aus meiner Koje zu fallen… Aber heute habe ich auffällig ruhig und entspannt geschlafen! Und es schaukelte auch gar nicht mehr, hab ich denn irgendwas verpasst?! Und während ich so darüber nachdachte, erkannte ich langsam Yannik, den ich ganz vergessen hatte und der langsam immer verzweifelter wurde.  „Mensch, EMILIA!! Es ist viertel vor acht und du hast in einer viertel Stunde Hafenwache!“ Und dann kam es mir: Wir haben ja gestern auf den Bermudas angelegt!
10 Minuten später stand ich -immer noch ziemlich schlaftrunken- in Ölzeug und Gummistiefeln auf dem Achterdeck. Aus der Kombüse drang Klappern und Scheppern herüber, die verschiedensten belegten Platten wurden herausgetragen, Leute saßen draußen und schnippelten Obst. Die Vorbereitungen für einen hervorragenden und ausladenden Brunch waren in vollem Gange und ich freute mich nun nur umso mehr auf unsere Wachübergabe.
Anderthalb Stunden, zwei Brote, ein Obstsalat, einen Pancake und noch viele andere leckere Dinge später, weihte uns Andi noch schnell in die Programmpunkte von heute ein: Nach dem normalen Reinschiff hatten wir ziemlich viel Freizeit, um das kleine Städchen St. Georges zu erkunden. Weiterlesen

Dieser Moment, wenn der Lehrer verrückter ist, als die Schüler…

Datum: Donnerstag, 06.03.2014
Mittagsposition:Hafen in St. Georges, Bermuda
Etmal: 0
Wetter: Lufttemperatur: 20 Grad, Wassertemperatur: 20 Grad, Wind: 3-4 SW
Autor: Alex

Schule auf den Bermudas, nicht dass das schon reichen würde, um die Motivation etwas zu schwächen, nein es ist auch noch Samstag… Schule am Wochenende. Und um noch einen draufzusetzen: ich hatte auch noch Backschaft, was bedeutet, noch früher aufstehen. Ein kurzer Blick auf den Stundenplan machte die Sache auch nicht besser: Mathe und Physik direkt hintereinander. Und damit der Start in den Tag so richtig miesepetrig war, fing es kurz bevor wir draußen anfangen konnten zu decken, auch noch an zu regnen…. Das hört sich jetzt nach einem ziemlich mieserablen Tag an, aber letztentlich war auch dieser ein besonderer und auch schöner Tag.
Die Englischstunde verbrachten wir mit Vorbereitungen auf den morgigen Test, alle stiegen noch einmal genau in den Aufbau des English comments ein und am Ende der Doppelstunde fühlten wir uns einigermaßen gut vorbereitet. Auf die Doppelstunde Mathe folgte eine Stunde Physik. Lennart schaffte es – wie immer – uns auch zu begeistern und führte mit uns zwei verschiedene Experimente durch. Eines, bei dem viele Münzen durch die Messe flogen und die Schüler dementsprechend  suchend unter den Tischen saßen. Und eines bei dem David Opfer des Wasserschlauches wurde. Bei diesem Experiment sollten wir schätzen, mit wie viel km/h das Wasser aus unserem Schlauch schießt. Die vorangehenden Schätzungen gingen auch stark auseinander, von 15 bis zu (meinem Tipp) 100km/h. Bei der späteren Rechnung sollte ich sehen, wie falsch ich mit meinem Tipp lag…. Weiterlesen