Der NOK (Nord-Ostsee-Kanal) und die Schiffsarbeiten

Datum: 24.04.14
Mittagsposition: passieren km 63,5 NOK
Etmal: 80sm
Wetter: –
Autor: Simon

Ich bin jemand, der in der Früh sehr gut aufstehen kann, aber nicht, wenn es gefühlte -10 Grad Celsius in der Kammer hat! Um zu vermeiden, dass man bei solchen Zimmertemperaturen nicht in seinem Schlafanzug fest friert, wenn man die Decke wegnimmt, nimmt man abends eine Taschenlampe mit ins Bett. Morgens streckt man dann vorsichtig den Zeigefinger unter der Bettdecke hervor, lässt ihn 10 Sekunden draußen und schaut dann, wenn man ihn wieder reingezogen hat, mit der Taschenlampe, ob sich Eiskristalle auf der Fingerspitze gebildet haben. Wenn nicht, ist alles ok, wenn schon, wird das Anziehen ein Wettlauf um Leben oder Tod. An diesem Morgen wäre ich beinahe erfroren!:D
Nach Signal K um ca. 06.00 Uhr, das zum Ablegen in Brunsbüttel verwendet wurde, durften wir dann alle (außer der Fahrwache) wieder ins Bett! Zum Frühstück wurden wir jedoch alle wieder geweckt (diesmal wäre ich nicht beinahe erfroren), da uns nach dem Frühstück ein Tag voller Schiffsarbeiten bevorstand. Ich durfte in der Kombüse die Unterschränke und Schubladen zuerst auskratzen, dann wischen und zuletzt auch wieder einbauen. Das ist bei dem Schrank unter der Spüle besonders lustig, da man dort immer, wenn jemand am Wasserhahn den Schlauch benutzt, einen Teil des Schlauchs auf den Kopf geschlagen bekommt! Das bedeutet, dass man sich ungefähr alle 20 Sekunden ducken muss, um diesem Schicksal zu entgehen! Es war trotzdem echt lustig! Weiterlesen

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