Gehirnfrost

Datum: 28.03.14, Freitag
Mittagsposition: Horta, Fayal / AZOREN
Wetter: unglaublich wechselhaft
Autor: Lena

Platsch, Platsch, Platsch, SPLASH!! Na, was ist das? Richtig…eine Hand voll wildgewordener KUSis beim Dippen im eiskalten Wasser des Nordatlantiks. Die Bucht Porto Pim, eine ehemalige Walfangbucht, lag am Fuße eines Hügels, den wir kurz zuvor keuchend hinaufgejoggt waren. Dort ließ es sich wunderbar plantschen, sofern nicht – wie normalerweise – unzählige Portugiesische Galeeren angeschwemmt wurden. Doch keine Angst, liebe Mamis und Papis, der Wind kam aus einer anderen Richtung, sodass der Strand heute frei von diesen Nesseltierkolonien war. Über diese interessanten, aber auch gefährlichen Tiere erfuhren wir dann am Nachmittag gleich etwas mehr. Carina erzählte uns im Rahmen ihres Vortrags einiges über ihren Aufbau und über ihre Besonderheiten. Ein zusätzlicher Punkt unseres Nachmittagsprogramms bildete eine kleine Stadtführung durch Horta von Jakob. Unser Weg führte z.B. an einer imposanten, jedoch einsturzgefährdeten Kirche und am Rathaus vorbei. Nachdem wir so einen kleinen Überblick über die Stadt bekommen hatten, gab es freien Landgang.
Die meisten steuerten gleich das wohl berühmteste Seglercafe überhaupt an: Peter Café Sport. Auch ich machte einen Abstecher dorthin und testete den sagenumwobenen Schokoladenkuchen. Tut mir Leid, liebe Zuhause-Gebliebenen…Ich weiß, ihr rollt gerade die Augen: „Schon WIEDER geht es nur ums Essen!“ Allerdings müsst ihr es hinnehmen, da Essen…einfach toll ist! Vor allem wenn der Schokokuchen nicht nur ein Schokokuchen ist, sondern ein Schokokuchen in einem regelrechten Schokoladensaucensee! ist. Kurz gesagt, die Sauce war schlussendlich besser als der Kuchen an sich, aber auch so war alleine die Atmosphäre des Cafés ein Besuch wert. Vor so vielen Wimpeln, Fahnen, Fotos und Aufklebern war die Wand gar nicht mehr zu sehen und auch einige Spuren vergangener KUS-Reisen mit der Thor Heyerdahl versteckten sich in dem Gewusel.
Nachdem wir unsere Grundbedürfnisse befriedigt hatten, entspannten wir noch ein wenig unter den riesigen Ankern, die auf einer kleinen Wiese aufgestellt waren. Sogar der Sonnenschein beehrte uns bei der „Chill-out-Runde“! Unser großes Glück, denn auch heute durfte man sich nicht auf das trügerische Frühlingsgefühl verlassen – kaum auf den Weg zurück zur Thor gemacht, fing es schon an zu nieseln. Typisch launiges Azorenwetter!
An Bord angekommen, wurde in den Projektetreffen noch einiges gearbeitet und bei uns im Thor-Chor in kuscheliger Runde geprobt und Lieder aufgenommen.
Nach dem Abendessen gab es dann noch einmal Landgang und so war der erste Tag in Horta voll von unterschiedlichen Aktivitäten und Eindrücken.

Gruß und Kuss, bis bald!
Lena

 

 

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