Ein entspannter Tag

Datum: 6. März 2014, Donnerstag
Mittagsposition: 32°21,7’N ; 064°38,0’W
Etmal: 0 sm
Wetter: Lufttemperatur: 22°C ; Wassertemperatur: 21,5 °C
Autor: Emilia A.

„Emilia. Emilia! Emilia?! Emiiiiilia!!!!“ Als ich vorsichtig ein Auge öffnete, um zu sehen, wer mich aus meinen Träumen riss, sah ich lediglich eine ziemlich große, vermummte Person vor meiner Koje stehen. Komisch eigentlich, die letzten Tage war ich nachts immer durchgehend damit beschäftigt, mir eine möglichst stabile und trotzdem bequeme Position zu suchen, um nicht aus meiner Koje zu fallen… Aber heute habe ich auffällig ruhig und entspannt geschlafen! Und es schaukelte auch gar nicht mehr, hab ich denn irgendwas verpasst?! Und während ich so darüber nachdachte, erkannte ich langsam Yannik, den ich ganz vergessen hatte und der langsam immer verzweifelter wurde.  „Mensch, EMILIA!! Es ist viertel vor acht und du hast in einer viertel Stunde Hafenwache!“ Und dann kam es mir: Wir haben ja gestern auf den Bermudas angelegt!
10 Minuten später stand ich -immer noch ziemlich schlaftrunken- in Ölzeug und Gummistiefeln auf dem Achterdeck. Aus der Kombüse drang Klappern und Scheppern herüber, die verschiedensten belegten Platten wurden herausgetragen, Leute saßen draußen und schnippelten Obst. Die Vorbereitungen für einen hervorragenden und ausladenden Brunch waren in vollem Gange und ich freute mich nun nur umso mehr auf unsere Wachübergabe.
Anderthalb Stunden, zwei Brote, ein Obstsalat, einen Pancake und noch viele andere leckere Dinge später, weihte uns Andi noch schnell in die Programmpunkte von heute ein: Nach dem normalen Reinschiff hatten wir ziemlich viel Freizeit, um das kleine Städchen St. Georges zu erkunden. Weiterlesen

Dieser Moment, wenn der Lehrer verrückter ist, als die Schüler…

Datum: Donnerstag, 06.03.2014
Mittagsposition:Hafen in St. Georges, Bermuda
Etmal: 0
Wetter: Lufttemperatur: 20 Grad, Wassertemperatur: 20 Grad, Wind: 3-4 SW
Autor: Alex

Schule auf den Bermudas, nicht dass das schon reichen würde, um die Motivation etwas zu schwächen, nein es ist auch noch Samstag… Schule am Wochenende. Und um noch einen draufzusetzen: ich hatte auch noch Backschaft, was bedeutet, noch früher aufstehen. Ein kurzer Blick auf den Stundenplan machte die Sache auch nicht besser: Mathe und Physik direkt hintereinander. Und damit der Start in den Tag so richtig miesepetrig war, fing es kurz bevor wir draußen anfangen konnten zu decken, auch noch an zu regnen…. Das hört sich jetzt nach einem ziemlich mieserablen Tag an, aber letztentlich war auch dieser ein besonderer und auch schöner Tag.
Die Englischstunde verbrachten wir mit Vorbereitungen auf den morgigen Test, alle stiegen noch einmal genau in den Aufbau des English comments ein und am Ende der Doppelstunde fühlten wir uns einigermaßen gut vorbereitet. Auf die Doppelstunde Mathe folgte eine Stunde Physik. Lennart schaffte es – wie immer – uns auch zu begeistern und führte mit uns zwei verschiedene Experimente durch. Eines, bei dem viele Münzen durch die Messe flogen und die Schüler dementsprechend  suchend unter den Tischen saßen. Und eines bei dem David Opfer des Wasserschlauches wurde. Bei diesem Experiment sollten wir schätzen, mit wie viel km/h das Wasser aus unserem Schlauch schießt. Die vorangehenden Schätzungen gingen auch stark auseinander, von 15 bis zu (meinem Tipp) 100km/h. Bei der späteren Rechnung sollte ich sehen, wie falsch ich mit meinem Tipp lag…. Weiterlesen